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23Okt

Verkehrspolitik darf sich nicht nur im Kreis drehen – Ideentransfer von Salzkotten nach Paderborn ist wenig sachgerecht

grüne fraktion_stefan schwanAuf den Ruf der CDU nach mehr Kreisverkehren gestern im Westfälischen Volksblatt und der Neuen Westfälischen reagieren die Grünen mit der Forderung nach einer intelligenten Verkehrspolitik. Schon lange werben die Grünen im Rat für ein an die jeweilige Verkehrssituation angepasstes, ausgewogenes Verhältnis von Be- und Entschleunigung von Verkehren.

Ob ausgerechnet Kreisverkehre das allein seligmachende Mittel sind, bezweifeln die Bündnisgrünen. Die Grünen stellen fest, dass Kreisverkehre in den letzten Jahren besonders in ländlichen Gebieten in Mode gekommen sind, weil das Verkehrsaufkommen keine teuren Ampelanlagen rechtfertigt und man andererseits aber die Verkehre in den Orten verlangsamen will.

„Raser, die durch Straßendörfer und Kleinstädte wie Salzkotten brettern, kann man oft nur durch Kreisverkehre oder Ampeln bremsen“ meint der grüne Verkehrsexperte Stefan Schwan. Paderborn sei aber alles andere als eine Kleinstadt. Hier müsse man auch Rücksicht auf das hohe Aufkommen an Fußgängern und Radfahrern nehmen, für die ein Kreisverkehr nicht immer die beste Lösung sei. „Für diese Verkehrsteilnehmer sind sie sogar manchmal gefährlich“, meint Schwan. Die CDU versuche, mit wenig verkehrpolitischem Sachverstand Lösungen, die für Salzkotten gut sein mögen, populistisch auf Paderborn zu übertragen, kritisieren die Grünen.

Die Ampel- und Schildermanie, weiterlesen »

22Okt

“Vergiftete Liebe” – Die Wissenschaften, der Erste Weltkrieg und wir heutzutage

csm_VergifteteLiebePlakatKlein-abgespeckt_0d100eb3e1In gleich drei Veranstaltungen geht es diesen Donnerstag an der Universität um den Ersten Weltkrieg und um Konsequenzen für uns: “Vergiftete Liebe” – Gastspiel des „theater odos“ aus Münster, Ausstellung „Letter-Art“ im Foyer der Studiobühne und die Podiumsdiskussion zum Thema „Wissenschaftsethik und Kriegsvermeidung“.

Vergiftete Liebe – Studiobühne

In “Vergiftete Liebe” erzählt das thater odos aus Münster die tragische Geschichte des Ehepaars Haber. Es ist ein Stück über den Ersten Weltkrieg, über Liebe und letztlich auch über Ethik in der Wissenschaft.Eine Frau schießt sich eine Kugel in die Brust. Ihr Mann nimmt der Toten die Pistole aus der Hand, steckt sie in seinen Halfter und reist noch am gleichen Tag an die Front.

Das zynische Verhalten Fritz Habers schockiert noch heute. Denn der Chemiker hatte nur wenige Tage zuvor, am 22. April 1915, für das Deutsche Reich den ersten Einsatz von Giftgas angeleitet. Seine Frau Clara wollte mit einem Massenmörder als Gatte nicht weiterleben und begeht am 2. Mai mit der Waffe Habers Selbstmord.

Die Aufführung findet an diesem Donnerstag in der Studiobühne statt. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 6 €.

Kriegswissenschaft in der Diskussion – Letter-Art

Gleiche Bühne, gleiches Thema, anderes Gesprächsformat: Im Anschluss, 20:45 Uhr, debattieren weiterlesen »

21Okt

Monika Düker: Schnelle, wirksame Hilfe für Flüchtlinge und Kommunen

monika düker„Dieser Gipfel hat wichtige Verbesserungen für die Flüchtlinge in NRW erreicht. Es war ein gutes Treffen in einer konstruktiven Atmosphäre, so dass wir schnell Hilfe mit zahlreichen Einzelmaßnahmen bieten können”, kommentiert Monika Düker die Resultate des Flüchtlingsgipfels in NRW.

“Darunter ist vor allem die Aufstockung der Landesmittel für Flüchtlinge um insgesamt 46,5 Millionen Euro eine große Entlastung für die Kommunen, die sich damit besser um die Menschen kümmern können, die in Not zu uns kommen. Für die Flüchtlinge wird sich außerdem die Verbesserung der sozialen Betreuung bemerkbar machen”, freut sich die flüchtlingspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW.

“Konkret hat der Gipfel eine Erhöhung der Pauschale, weiterlesen »

13Okt

Alles außer Kontrolle? Die Datenflut, die überwachte Gesellschaft und der Schutz der Privatsphäre.

malte spitz_datenbuchWer Informationen über Menschen sammelt, gewinnt Macht über sie. Die Datensammelleidenschaft gilt für Geheimdienste ebenso wie für Wirtschaftsunternehmen. In Zeiten global vernetzter Informationsgesellschaft ist der Datenschutz eine zentrale Machtfrage des 21. Jahrhunderts.

Die Frage „Was macht ihr mit meinen Daten?“ beschäftigt Malte Spitz seit Jahren. Für soeben erschienenes Buch (Foto) recherchierte der Netzaktivist hartnäckig bei Unternehmen und staatlichen Stellen, wer welche Information über ihn gespeichert hat und wer welche Angaben über sein Leben verarbeitet hat.

Bekannt geworden ist Spitz 2009, weil er die Deutsche Telekom auf Herausgabe seiner Telekommunikationsverkehrsdaten verklagt hatte. Zusammen mit ZeitOnline später publizierte er später sechs Monate seiner Vorratsdaten als interaktive Grafik.  Malte Spitz (30) stammt aus Telgte und lebt in Berlin. Er ist Mitglied im Parteirat der Grünen und im Chaos Computer Club.

Am Sonntag, den 26. Oktober, debattiert Spitz im Grünen Salon weiterlesen »

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