Schwarzer Tag für den Flughafen PB-Lippstadt

Der unsägliche SPD-Grabenkampf in Hessen hat unmittelbare Auswirkungen für den Flughafen Paderborn-Lippstadt. Mit dem Koalitionsvertrag wäre das Ende des ökologischen und ökonomischen Unfugs in Kassel-Calden besiegelt worden. Jetzt haben sich die Großkonzern-Lobbyisten und sogenannten „Netzwerker“ in der SPD durchgesetzt.

Wo ihre Netzwerke sind, ist klar: So sitzt Dagmar Metzger z. B. bei RWE im Vorstand und Walter hat schon auf dem SPD-Parteitag den wirtschaftlichen Untergang beschworen, wenn Kassel-Calden durch die Grünen verhindert wird. Konsequenter Klimaschutz und Erneuerbare Energien passen nicht in sein Wirtschaftsverständnis, das noch aus den Zeiten der des frühen letzten Jahrhunderts stammt. Hoch subventionierte Flughäfen sind nicht besser, wenn sie SPD – rote Zahlen schreiben müssen. Roland Koch wird jetzt von der SPD-Viererbande der Steigbügel gehalten für eine Koalition der Ewig-Gestrigen. Und das, obwohl sie zum Teil selbst bei den Koaltionsgesprächen mit am Tisch saßen und Probeabstimmungen mitgemacht haben. Es ist eine Unverschämtheit, SPD und Grüne noch Parteitage abhalten zu lassen und sich erst dann zu melden.

Die Grünen haben sich in Hessen konsequent, verlässlich und klar verhalten. Die SPD ist nicht verlässlich. In der Konsequenz ist das ein schwarzer Tag für den Flughafen Paderborn-Lippstadt.

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