Nationalpark Senne muss jetzt kommen

Zu der heutigen Presseberichterstattung, dass die britischen Konservativen im Fall eines Sieges bei den Unterhauswahlen die britischen Streitkräfte aus Deutschland abziehen wollen, erklärt die Grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer:

„Die CDU und FDP in OWL müssen nun endlich ihre Blockadepolitik hinsichtlich der Errichtung eines Nationalparks Senne aufgeben. Egal wer die Wahlen in Großbritannien gewinnt, werden  die Soldaten schneller aus Deutschland abgezogen werden als sich das die Befürworter der Truppenkontingente heute vorstellen können.

Wir Grünen haben immer darauf gedrängt zweigleisig zu fahren und den Nationalpark so früh wie möglich auf den Weg zu bringen – auch bei gleichzeitiger Nutzung der Senne durch die Briten. Der Nationalpark sichert dauerhaft Arbeitsplätze in der Region und wird dingend benötigt zur Stärkung des Tourismus.

Der Schutz der einmaligen Naturlandschaft muss durch die Einrichtung des Nationalparks gewährleistet werden. Es darf nicht zu einem Ausverkauf der Senne kommen, wenn Anliegergemeinden wie Hövelhof ihre Gewerbegebiete dorthin erweitern wollen.

Es darf auch keine militärische Nutzung der Senne durch andere Nato-Partner geben. Das Kapitel Kampfdörfer sollte nun endlich ad acta gelegt und nicht weiter verfolgt werden.“

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