„Nationalpark Senne: Vorstoß für runden Tisch“

Wie lange wollen wir noch warten?

Landrat Müller hält einen runden Tisch aus Respekt vor den Briten immer noch für verfrüht!

Respekt ja, aber bedeutet erneutes Warten Respekt vor den Engländern?

Bei allem Respekt vor Landrat Müller, kann diese Stellungnahme so nicht stehen gelassen werden.

Seit Jahren wurde die Diskussion über die Einrichtung eines Nationalparkes insbesondere durch sein Drängen immer wieder vertagt und Anträge zur Einrichtung eines Nationalparkes, aus „Respekt und Rücksicht“ auf die Briten in Paderborn und in der Senne abgelehnt. Respekt und Angst ist aber nicht dasselbe! Angst ist kein guter Berater, insbesondere nicht wenn es um die Zukunftsplanung für Stadt und Kreis geht. Auf alles vorbereitet sein und rechtzeitig reagieren können, Alternativen im Ärmel haben, dafür werden auch die Engländer spätestens jetzt Verständnis haben.

Stattdessen verharren Landrat und Bürgermeister in einer Schockstarre, weil Sie eben nicht vorbereitet sind.

Zumal lange bekannt ist, dass es für eine Doppelnutzung also Nationalpark UND militärische Nutzung gerade in England Beispiele gibt, war es längst und wird es jetzt erst recht höchste Zeit sich mit allen Beteiligten an einen runden Tisch zu setzen und Strategien zu entwickeln, die ALLEN Beteiligten und insbesondere der Umwelt nützen und überstürzte Handlungen vermeiden.

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