Ökologische Aufwertung von Ackerflächen – was ist passiert?

Etwa vor einem Jahr haben die Grünen im Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt einen Antrag auf Prüfung der Möglichkeiten gestellt, die städtischen landwirtschaftlich genutzten Liegenschaften ökologisch aufzuwerten und im Sinne einer Erhöhung der Artenvielfalt zu entwickeln.
Grünflächenamt und Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen haben daraufhin die in Frage kommenden Flächen im Stadtgebiet nach ihrer Eignung für entsprechende Maßnahmen definiert und Fördermöglichkeiten recherchiert.
Danach werden seitens der Verwaltung als förderfähige Maßnahmen die Anlage von

– Lerchenfenstern (Fehlstellen vorzugsweise im Getreideacker)
– Ackerrandstreifen (Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und mechanische Unkrautbekämpfung, eingeschränkte Düngung)
– Blühstreifen (Einsaat mit standortangepassten Blütenpflanzenmischungen)
favorisiert.

Mit einigen interessierten Landwirten aus Elsen, Wewer und Benhausen, die größere städtische Flächen gepachtet haben und bewirtschaften, wurden Gespräche geführt und verschiedene Maßnahmen diskutiert, zu denen sich die Landwirte bereit erklärten. Die einzelenen Maßnahmen werden nach Art, Anzahl und Flächenumfang zur Zeit weiter konkretisiert und nach der diesjährigen Ernte umgesetzt. Zur Zeit sind ca. 15 Einzelmaßnahmen absehbar.
Grundsätzlich wird auf der Basis von Freiwilligkeit verfahren. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit soll weitere Landwirte zur Teilnahme motivieren.

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