CDU/FDP wie Stadtverwaltung agieren wenig beherzt – Grüne Ratsfraktion kritisiert Ablehnung von Studierendenwohnungen

baustelle paderbornIn der NW-Ausgabe vom Dienstag, 19. Februar, war zu lesen, die Grünen hätten mit den anderen Parteien gegen ein geplantes Studentenwohnheim am Mersinweg gestimmt. Richtig ist, dass nur die Grünen für das geplante Studentenwohnheim gestimmt haben. Am „Alten Postweg“ sollen für einen vorübergehenden, absehbaren Zeitraum Studentenwohnungen entstehen, die zu einem späteren Zeitpunkt der im Bebauungsplan festgeschriebene Nutzung (Ärztezentrum) zugeführt werden sollen. Da in einigen Jahren die hohen Studentenzahlen auch langsam wieder sinken werden, halten die Grünen dies für eine gute Zwischenlösung. „Auch Nachbarn, die sich zuweilen über Studentenwohnheime beschweren, finden wir hier kaum, aber trotzdem passt das Vorhaben aufgrund der Nähe zur Uni und zu anderen Wohnheimen gut dorthin“.

Während man an anderer Stelle händeringend nach Standorten suche, gebe es für die Grünen keine rationale Erklärung, warum die Verwaltung und auch die Mehrheit der Ausschussmitglieder das für die nähere Zukunft sehr sinnvolle Ansinnen des Investors am Mersinweg ablehnt. Stefan Schwan, Grünes Mitglied des Bauausschusses: „Mir scheint, dass man dem Investor einfach nicht gönnt, dass er aus der Situation Kapital schlägt. Dazu mag man stehen wie man will, aber während Verwaltung und Rat noch monatelang über geeignete Standorte diskutieren werden, ist dies nun schon der dritte Standort, dem die Grünen hätten zustimmen können.“ Bisher hatten sich entweder die Ratsmehrheit oder die Verwaltung oder beide mit Bedenken getragen. Bisher habe man sich von Seiten der Mehrheitsfraktionen und der Verwaltung überwiegend durch wenig beherzte Entscheidungen zur Beseitigung der in Kürze absehbaren studentischen Wohnungsnot hervorgetan, so Schwan.

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