Wie Paderborn sich quer stellt

demokratie verteidigenEin breites Bündnis getragen von vielen Parteien und Organisationen hat sich zusammengeschlossen, um öffentlich zu zeigen, dass für den Infostand von Pro Deutschland kein Platz ist. Für die kurze Zeit der Mobilisierung ist das Spektrum des Bündnisses beeindruckend, aber noch ausbaufähig. In alphabethischer Reihung: Die Afghanische Gemeinde, der alevitische Kulturverein, Arbeiterwohlfahrt, Bündnis90/Die Grünen, der DGB und seine angeschlossenen Gewerkschaften, Die Linke, der Flüchtlingsrat, der Integrationsrat, das Paderborner Bündnis gegen Rechts, die palästinensische Gemeinde, die Schura Paderborn, das Soziale Bündnis, die SPD und weitere, die sich dazu bekennen.

Das Bündnis ist offen für jeden, der teilnehmen will. Auch die Kirchen, CDU und FDP sind angefragt, haben bislang noch nicht reagiert. Alle Grünen Organisationen, Kreis- & Stadtverband, Grüne Jugend und Campusgrün, haben aufgerufen, dem Protest gegen diesen absurden Auftritt lautstarken & stimmgewaltigen Ausdruck zu verleihen.Begonnen wird um 9 Uhr am Rathaus als Sammelpunkt, mit einer anschliessenden kurzen Demo zum Le-Mans-Wall. Ab 9:30 Uhr startet die Kundgebung auf dem abgesperrten Teil des Parkplatzes. Das Ende der Kundgebung ist für spätestens 12:00 Uhr geplant. „Alle Paderbornerinnen und Paderborner sind von uns aufgerufen, sich anzuschliessen und den Gedanken von Toleranz und Demokratie mitzutragen“, erklärt der Hauptorganisator Stefan Marx (DGB).

Natürlich soll es nicht nur zu einer lautstarken Demonstration kommen, sondern wir wollen am Kundgebunsgplatz auch aktiv sein. Mit Musik wird uns Thilo Pohlschmidt dabei unterhalten. Verschiedene Redner haben bereits fest zugesagt: Verani Kartum, (Alevitischer Kulturverein), Burkhard Blienert für die SPD; Holger Priebe für Die Linke und Richard Janus für den Kreisverband Bündnis90/die Grünen. Weitere Redner werden an dem Tage folgen. Alle Bündnispartner haben die Gelegenheit, sich zu äußern.

Genauso ruft das Bündnis alle Anwohner des sogenannten „Infostandes“ auf, an diesem Tag ihre Fenster geschlossen zu halten, aber mit Transparenten, Plakaten oder ähnlichen ihre Ablehnung zu verdeutlichen. Diese Art der Meinunsgmache hat in Paderborn nichts zu suchen und wird auch nicht akzeptiert. Provokationen jedweder Art werden wir uns ruhig und geschlossen entgegenstellen.

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