Johannes Remmel im Dialog mit Windkräften im Paderborner Land

Knapp 150 Leutehaxterhöhe1_res verfolgen die Debatte im Haxterpark um die Windenergie in Paderborner Land. Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz und Umwelt des Landes NRW, sieht Deutschland bei der Energiewende vor einer Weggabelung. Wird die 2011 mit breiten gesellschaftlichen Unterstützung politische Entscheidung für eine umfassende Energiewende in die Tat umgesetzt oder eher abgewürgt? An vielen Stellen agiere die Politik, speziell die der schwarz-gelben Regierung, entgegen der klimapolitischen Rahmensetzungen. Ende September komme der nächste Weltklimareport, der mit zunehmender Wahrscheinlichkeit warnt, dass das 2 %-Ziel verfehlt werde.

Der Geschäftsführer von WestfalenWIND, Johannes Lackmann, legt sich auf einen Abstand von einem Kilometer zur Wohnbebauung fest. Von der Dahler Windinitiative fordert Dr. Franz-Josef Cramer geht der durch Lobbyisten und Subventionen forcierten Ausbau eindeutig zu schnell. Er fordert einen rücksichtvollen und sozialverträglichen Ausbau von Windanlagen. Catharina Hoff entgegnet, dass die Paderborner Energiegenossenschaften echte Bürgerbeteiligung ermögliche. Hubertus Halsband, „Gegenwind Alfen“, verweist auf die spezielle Lärm und Immissionslage von Alfen mit dem Flughafen und der A33-Lärm. Außerdem führt er die Vogelschutzgebiete ins Feld. Jürgen Wrona von der Initiative Paderborner Land 100% erneuerbar“ erinnert an das parteiübergreifend verabschiedete Klimaschutzkonzept des Kreises. Er rechnet vor, dass es die dreifache Menge an Windrädern bräuchte. Das ist Michael Wilmes zuviel. „Windkraft Tudorf“ ärgert sich über die vom Salzkottener Bürgermeister vorangetriebenen Planungen und summiert die Belastungen für die Bürger.

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