SPD und GRÜNE Paderborn wollen Nationalpark Senne im LEP verankern

LEP Nationalpark SignaturIn der laufenden Debatte um den Entwurf des Landesentwicklungsplans fordern die Paderborner Kreisverbände von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in einer gemeinsamen Stellungnahme, einen Nationalpark in Ostwestfalen-Lippe mit der Senne als Kerngebiet in den Raumplanungen zu verankern.

„Mit dem Abzug der britischen Streitkräfte ergibt sich die reale Chance, den Nationalparkbeschluss des NRW-Landtages in absehbarer Zeit– eventuell bei paralleler militärischer Folgenutzung durch die Bundeswehr – zu verwirklichen“, erklären die beiden Kreisvorsitzenden Burkhard Blienert (SPD) und Norika Creuzmann (Bündnis 90/Die Grünen).

Mit einem Nationalpark Senne, argumentieren die Paderborner Parteivorsitzenden im Schreiben an die für den LEP federführende NRW-Staatskanzlei, diene dem verbindliche Ziel, die Artenvielfalt zu bewahren und gewinne die Region deutlich an Planungs- und Investitionssicherheit. Schon vor dem Abzug der Truppen wäre es möglich und nötig, geeignete Flächen dem natürlichen Wachstum zu überlassen und ein nationalparkkonformes Gebietsmanagement zu betreiben, verdeutlichen Sozialdemokraten und Grüne.

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