Anti-AKW-Protest vor dem Rathaus, im Zeichen von Fukushima

fukushima_2014Inzwischen sind mehr als fünfzig Atomkraftgegner dem Aufruf gefolgt, vor dem Paderborner Rathaus an die Opfer von Fukushima und die Folgen der Nuklearkatastrophe zu gedenken. Nach einer Gedenkminute wechseln sich Nachrichten aus Fukushima mit Protestsongs ab. Die Redner*innen zitieren aus internationalen Blättern für Politik: „Drei Jahre nach Fukushima: Vergessen und Verdrängen“.

Wir erinnern an die wachsenden Krebserkrankungen der Kinder, den Schwenk der japanischen Regierung, die neue Reaktoren wieder anlaufen lässt, die Verharmlosung der Katastrophe durch die japanischen Medienkonzerne. Frei nach dem Motto: „Selbst in Deutschland klappe die Energiewende nicht“.  Hat der Reaktorunfall nichts verändert? Doch, das Bewusstsein hat sich grundlegend geändert. Drei Sätze muss ich loswerden, erklärt Klaus Schröder am offenen Mikro. „Ein Atomausstieg werden wir nicht schaffen, wenn wir nicht wie Energie sparen und wenn wir nicht auf Windräder und PV-Anlagen setzen“. Engagiert Euch! Zum Schluss gibt es ein Reggae-Stück, angelehnt an die Rede von Häuptling Seattle.

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