Grüne fordern Baumschutzsatzung

k-L1002514Am heutigen Tag des Waldes unternimmt die grüne Ratsfraktion einen erneuten Anlauf für eine Baumschutzsatzung. „Die jüngsten Baumfällaktionen machen deutlich, dass ein ausreichender Schutz erhaltenswerter Bäume keineswegs in ausreichendem Umfang gewährleistet ist“, erklärt die grüne Ratsfrau Andrea Molkenthin-Keßler.

Die Grünen verweisen auf die 150-jährige Kastanie vor dem ehemaligen Hatzfelder Haus, die rund 100-jährige Eiche gegenüber dem Bürgerhaus Elsen und die ebenso alte Blutbuche beim Gregor Mendel Berufskolleg, die zum Unmut der Bürger gefällt worden sind und – im Fall der seltenen Blutbuche – obwohl im Kreistag noch darüber beraten wurde.

Damit zeige sich, dass das Einzeichnen von erhaltenswerten Bäumen in Bebauungsplänen keinen effektiven Baumschutz gewährleiste, kritisiert die Landschaftsgeografin. „Bäume haben nicht nur eine wohltuende Bedeutung für Luftqualität und das Mikroklima unserer Stadt, sondern prägen die Identifikation von Anwohner*innen mit ihrem Wohnumfeld und das Stadtbild insgesamt“. Daher hat die grüne Ratsfraktion für die nächste Ausschusssitzung für Bauen, Planen und Umwelt am 10. April die Erstellung einer Baumschutzsatzung beantragt.

 

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