Grüne Kreistagsfraktion verabschiedet Katja Knies und Jörg Schlüter

kreistagsabschiedIm Rahmen der letzten Kreistagssitzung der laufenden Wahlperiode hat die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen ihre Mitglieder Katja Knies und Jörg Schlüter verabschiedet. Beide kandidieren nicht wieder für den neuen Kreistag.

Die Paderbornerin Katja Knies gehört dem Kreistag seit zehn Jahren an, seit 2012 ist sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen. In einem bislang von Männern dominierten Politikbereich hat sich die gelernte Bauingenieurin mit detailreichem Wissen Respekt verschafft. So wurde sie 2009 erste weibliche und erste grüne Vorsitzende des Kreisausschusses für Wirtschaft, Bau und Verkehr. Die Ausführung des Neubaus der Kreisverwaltung als klimaverträgliches Bauprojekt im Kreis war ihr ein vorrangiges Anliegen. „Die Verabschiedung eines Klimaschutzkonzeptes war ein wichtiger gemeinsamer Schritt in die richtige Richtung, damit ist es aber nicht getan. Kreistag und Verwaltung müssen die Umsetzung nun auch voran treiben. Hier ist noch mehr Kreativität und Offenheit für moderne oder doch wenigstens zeitgemäße Methoden in allen Bereichen gefragt“ so die scheidende Ausschussvorsitzende.

Mit dem aktiven Gewerkschafter und Betriebsrat Jörg Schlüter aus Hövelhof verliert der Kreistag, dem er seit 2009 angehört, einen profilierten Sozial- und Arbeitsmarktpolitiker. Immer wieder setzte sich Schlüter für die Umsetzung der Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein, zuletzt bei der Anwendung des Tariftreuegesetzes für die Beschäftigten im Busverkehr im Kreis Paderborn. „Die kommunalen müssen im Interesse ihrer Bürgerinnen und Bürger die Kosten im Blick behalten. Dies darf jedoch nicht zu Lasten ihre Beschäftigten gehen,“ erklärt Schlüter, der bei der anstehenden Kommunalwahl für die die neuformierten Hövelhofer Grünen für einen Sitz im Gemeinderat kandidiert.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Dr. Harald Grünau, dankte seinen ausscheidenden Fraktionsmitgliedern für die intensive und erfolgreiche Arbeit in den letzten Jahren. „Die Lücken, die sie hinterlassen, werden nur schwer zu füllen sein. Wir rechnen aber damit, dass uns dafür in einem erweiterten neuen Kreistag auch eine vergrößerte grüne Fraktion zur Verfügung steht. Wir wünschen den beiden jedenfalls politisch wie privat weiterhin das Beste,“ so Grünau.

 

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