Umstiegsberatung für Schwarzwähler*innen am Bahnhof Hövelhof

hövelhof_kaffeebudPolitik & Wahlkampf ist keine Schönwetter-Veranstaltung. Das zeigt sich gerade am Bahnhof Hövelhof. Erstens öffnet die Grüne Kaffeebud  um sechs Uhr früh morgens, also zu nachtschlafender Zeit.Zweitens ist das Wetter durchwachsen. Fieselregen wechselt sich mit kräftigen Landregenschauern ab. Mittendrin leuchtet ein grüner Grüne Sonnenschirm, an dem witzige Kurznachrichten hängen: „Die Heide bleibt auch im Nationalpark“, „Umstiegsberatung für Schwarzwähler*innen“, „Wir haben ach CDU-Programme“ oder „Schwarz war gestern“ – Grün ist heute“.  Mehr unter www.gruene-hoevelhof.de.

Das Unionspapier namens „Machterhalt“ gibt es tatsächlich. Aber es rockt nicht. Dafür aber ein gut aufgelegter Mario Schäfer, der gemeinsame Bürgermeisterkandodat von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. „Das sind ja Sie“, meint eine Pendlerin. Nachdem Mario Schäfer den ersten grüne Kaffee runter hat, folgen die politische Botschaften und amüsante Anekdoten aus dem Hövelhofer Ratslandschaft. „Alles ist gut, aber es gibt vieles zu verbessern!“, erklärt er.

Die grün-roten Gespräche am Tor zur Senne kreisen um die Schulden in Hövelhof, Politik auf Facebook, unsinnige Argumente gegen den Nationalpark . Für einen Schulausflug, der gleich gegen acht vom Bahnhof startet, sind Tütchen voller Gummibärchen und Traubenzucker gepackt. Und jetzt hat der Regen aufgegeben. Prima.

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