Stadt, Land, Grün. Landesdelegiertenkonferenz berät über den ländlichen Räume in NRW

paderborner landIn der Siegburger Rhein-Sieg-Halle startet die Landesdelegiertenkonferenz der NRW-Grünen. Auf dem Programm stehen Debatten über den Ländlichen Raum als Impulsregionen und die Wahl des Landesvorstandes. Dafür kandidiert auch Sigrid Beer.

„Wir haben die ländliche Räume gewonnen“, resümiert die Landesvorsitzende Monika Düker die Wahlergebnisse. Sie hebt die grüne Pionier-Ortsverbände wie Hövelhof hervor, die neu gegründet aus dem Stand über zehn Prozent gewonnen haben.

In NRW werden ländliche Regionen oft unterschätzt und das Bindestichland auf Ruhrgebiet und Rheinschiene reduziert. Ein fossile Denke, denn gerade Innovationsregionen wie Ostwestfalen und Lippe sind durch eine leistungsstarke, mittelständisch ausgerichtete Wirtschaft und eine hohe Industriearbeitsplatzquote geprägt.

Die alten Gegensätze zwischen Stadt und Land haben sich überlebt, stattdessen bewegt man sich zunehmend zwischen Metropolen und ländlichen Räumen, die selbst auch wieder städtische Zentren ausprägen.

Der ländliche Raum steht selbstbewusst neben den Metropolregionen in NRW. Beide haben sich verändert, beide haben mit neuen Herausforderungen zu kämpfen. Wir Grünen setzen auf den Schulterschluss zwischen Stadt und Land, von dem alle profitieren. Dies heißt aber auch, dass die Sicherstellung der notwendigen Infrastrukturen für eine nachhaltige Daseinsvorsorge in allen Landesteilen zu gewährleisten ist.

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