TTIP, CETA, TiSA – In Paderborn unFAIRhandelbar !

FotoNeun nach vier zieht die Demo leicht verspätet los. Geschätzt mehr als 150 Demonstranten aus diversen Organisationen.Die ersten Reden gibt es am Platz der alten Synagoge (Foto).

Zunächst erläutert Felix Kintrup von attac die drei Abkommen TTIP, CETA, TiSA. Erster Beifall erntet er, als er den geplanten Investorenschutz  und der regulatorische Mechasnismen als antidemokratisch kritisiert. Unter den Verträgen sei TiSA die „große Unbekannten“, die unter noch größerer Geheimhaltung verhandelt werde. Ein weiterer kritischer Punkt sei der Datenschutz, der sich auf ein NSA-Level à la reduziere.

Der Papst habe sich zwar noch nicht konkret zu TTIP geäußert,  so Konrad Nagel-Strothmann von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, aber die Autonomie der Märkte und die Ungleichverteilung der Einkünfte halte er (der Papst) für die Wurzel der sozialen Übel. Naives Vertrauen auf Güte der Wirtschaftsführer sei nicht förderlich, so Nagel-Strothmann. FAIR teilen als Sozial spalten. Carasten Schmidt (Linkes Forum) kritisiert „Herrn Gabriel“, der TTIP-Kritiker als vorurteilsbehaftet darstellt, aber sehr geheimniskrämerisch agiere.

Verwandte Artikel