Sigrid Beer: Paderborn bekommt rund 320.000 Euro mehr für Flüchtlinge vom Land – Bund muss NRW folgen

sigrid-taube-claudiaBeim NRW-Flüchtlingsgipfel haben sich VertreterInnen aller Parteien mit Flüchtlingsorganisationen und Kommunen auf schnelle und wirksame Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge verständigt. Das Land zahlt künftig einen höheren Anteil an der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge. Damit werden die Kommunen deutlich entlastet. Inzwischen kann abgeschätzt werden, wie hoch die Zuweisungen vom Land an die jeweiligen Kommunen ausfallen werden.

„Die Stadt wird rund 320.000 Euro mehr zur Deckung der Kosten für Versorgung und Unterbringung der Flüchtlinge erhalten. Das ist eine gute Nachricht, die echte Hilfe bedeutet. Der Bund muss diesem Beispiel folgen, er darf sich nicht länger aus der Verantwortung stehlen“, sagt die grüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer.

„Es ist sehr bedauerlich, dass die Opposition im Landtag einen gemeinsamen Antrag zur Umsetzung der Beschlüsse des Flüchtlingsgipfels nicht mittragen will. Insbesondere vom ehemaligen CDU-Integrationsminister und derzeitigem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Armin Laschet, hätten wir erwartet, dass er den gemeinsam beschlossenen Weg mit weitergeht.“

Im Mai 2012 hatte Sigrid Beer für ihren Einsatz für Flüchtlinge eine Friedenstaube vom Schulleiter der Kopernikusschule in Lippstadt überreicht bekommen. Gestaltet vom Künstler Richard Hillinger symbolisiert die Taube (Foto) einen besonderen Einsatz für die Menschenrechte und würdigt Sigrid Beers erfolgreiches Engagement für die Familie Destani im Rahmen der Petitionsarbeit. Der Chinesische Dissident Ai WeiWei hat eine Taube ebenso erhalten wie der Dalai Lama, Charlotte Knobloch, die frührere Präsidentin des Zentralrats der Juden, oder Erzbischof Desmond Tutu aus Südafrika

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