Vorteilskarte mit nachlassender Wirkung? – Grüne Anfrage im Haupt- und Finanzausschuss

Brigitte Tretow-HardtDie grüne Ratsfraktion hat für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses beantragt, dass die Stadtverwaltung berichtet und einschätzt, welche Anreizwirkung die „Vorteilskarte“ für Studierende hat, ihren Erstwohnsitz in Paderborn anzumelden.  Mit der Einführung der Vorteilskarte erhoffte die Paderborner Rat Ende Mai 2011 die Schlüsselzuweisungen vom Land zu erhöhen, da diese gekoppelt sind an der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner, die den Hauptwohnsitz in Paderborn haben.

„Bereits knapp 1 ½ Jahren später konnte man in der Neuen Westfälischen lesen, dass die Vorteilskarte nur „mäßig gezückt“ wird. Es wurden auch einige kritische Stimmen zitiert, ob sich der finanzielle Aufwand für die Stadt lohne“, erinnert die grüne Fraktionsvorsitzende Brigitte Tretow-Hardt an verhaltene Reaktionen.

Bereits bei der Verabschiedung im Mai 2011 hatten die Grünen auf einer Überprüfung bestanden. „Da inzwischen mehr als 2 ½ Jahre vergangen sind und sicherlich viele Daten für eine Bewertung vorliegen, sollte im Haupt- und Finanzausschuss darüber informiert und diskutiert werden“, so Tretow-Hardt. Um Paderborn attraktiver für Studierenden zu gestalten, brauche einen umfassenderen Ansatz, finden die Grünen.

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