OWL-Grüne in freier Wildbahn – Umweltverbände loben Aufnahme des Nationalparks in den Landesentwicklungsplan

Natürlich gibt es auch 2015 wieder einen grünen Nationalparktag: In diesem Jahr laden die OWL-Grünen family & friends ganz herzlich zu einer Wanderung an dem Emsquellen in Hövelhof und in die Moosheide ein. Bitte merkt Euch schon mal den Samstag, 29. August vor.

Mit der Senne soll ein zweiter Nationalpark im Landesentwicklungsplan verankert werden, was bei Karsten Otte und Prof. Karl Otto, Spitzen der Umweltverbände in OWL und des Fördervereins Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V., viel Beifall findet.

„Wir starten um 14 Uhr am Infozentrum „Emsquellen“ und schauen uns auf unserer Tour (insgesamt ca. 4 km) zunächst die Senner Pferde an. Von dort aus geht es zum Naturschutzgebiet Moosheide. Frau Christel Schröder von der Biologischen Station Paderborn-Senne wird uns fachkundig führen und die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten der Sennelandschaft nahe bringen. Im Anschluss daran haben wir uns die Einkehr bei Familie Maciewski redlich verdient. Dort können wir dann noch gemütlich zusammensitzen und uns weiter über die Zukunft der Senne austauschen“, beschreibt Martina Denkner den Ablauf. Die Szenerie auf der Moosheide, die uns erwartet, hat Dirk Tornede vom Natur-Infozentrum Senne und NABU-Umweltbildungshaus im Prinzenpalais fotografiert.

Aufnahme des Nationalparks „Senne“ in den Landesentwicklungsplan

Die Vorsitzenden der Bezirkskonferenz für Naturschutz und des Fördervereins Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V. begrüßen die Aussagen der Düsseldorfer Staatskanzlei zur Aufnahme des Nationalparks „Senne“ in den Landesentwicklungsplan (LEP) NRW in der Regionalratssitzung am 15.6.2015.

„Wir unterstützen diese Entscheidung als notwendigen Planungsschritt zur Errichtung des vom Landtag beschlossenen NLP Senne. Mit dem bevorstehenden Abzug des britischen Militärs und einer drastischen Reduzierung der Bundeswehr besteht die reale Chance, in absehbarer Zeit einen Nationalpark „Senne“ zu realisieren. Durch Aufnahme in den LEP wird für die Region OWL gewährleistet, was Ziel des LEP ist: Planungs- und Investitionssicherheit. Ein Nationalpark sichert den nachfolgenden Generationen ein einmaliges unersetzliches Naturerbe und macht dieses Gebiet für die Menschen der Region und darüber hinaus in geeigneter Weise wieder zugänglich“, erklären Förderverein-Vorstand Prof. Karl Otto und Karten Otte für die Bezirkskonferenz Naturschutz.

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