Senne Nationalpark als Juwel der Innovationsregion im Grünen verwirklichen

remmel & grünau„Nationalpark ist Champions League, und den will ich mit Euch verwirklichen“, beendete Klimaschutz- Natur- und Umweltminister Johannes Remmel sein Statement vor sechzig interessierten Zuhörer*innen im Hotel Victoria. Der Truppenübungsplatz Senne gehöre in NRW zu einer der drei 100 Quadratkilometer großen und unzerschnitten Naturgebieten und sei ein „Hotspot der Artenvielfalt“. Jetzt gelte es, „dieses Juwel vor der Haustür blank zu polieren“, lobt Remmel die Vorzüge der „Innovationsregion im Grünen“.

Bei der entscheidenden Frage nach der militärischen Nutzung und der Zeitplanung, greift der Minister zu einer weiteren Fußballmetapher. Der Ball werde zwischen zwei Fußballhälften hin und her gekickt. Das Bundesverteidigungsministerium könne nicht erklären, wie die Senne weiter militärisch genutzt werde, weil der britische Abzug noch nicht terminiert sei. Die Briten verweisen auf noch ungeklärte Quartiersfragen. „Es liegt nicht in unserer Hand, zu sagen, jetzt entscheidet Euch mal endlich“, erklärt der Umweltminister, mahnt aber an, dass NRW nicht bis zum Jahre 2018 warten könne und jetzt eine Orientierung brauche, um eine Nachfolgenutzung zu entwickeln. Den Weiterbetrieb eines Standortübungsplatzes hält Remmel  für unstrittig.

Eine zeitweilige Doppelnutzung könne er sich unter bestimmten Bedingungen vorstellen. Nach Abzug der Briten bleibe die Erinnerung an ihre gute Naturschutzarbeit und viele freundschaftliche Kontakte, die auch weiter gepflegt werden.

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