Auf dem Foto die Gesprächsrunde mit Herr Kramps (Stadt Paderborn), Frau Adams (Caritasverband), Hannelore Erkan für den Verein Gezeiten, Sigrid Beer MdL, das grüne Stadtsprecherteam Werner Jülke und Irmgard Pöppel und der Paderborner Ratsfrau Sabine Kramm.

Mit Vision und Beharrungsvermögen – Sigrid Beer besucht den Verein Gezeiten e.V. im Pontanus Carré

„Das ist eine beeindruckende Leistung. Die Mitglieder des Vereins Gezeiten wussten von Anfang an, was sie wollten und ließen sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen. Mit ihrer Beharrlichkeit haben sie ihre Vision vom Mehrgenerationenwohnhaus Wirklichkeit werden lassen.“ Sigrid Beer besuchte die engagierte Initiative mit Hannelore Erkan an der Spitze.

Auf dem Foto die Gesprächsrunde mit Herr Kramps (Stadt Paderborn), Frau Adams (Caritasverband), Hannelore Erkan für den Verein Gezeiten, Sigrid Beer MdL, das grüne Stadtsprecherteam Werner Jülke und Irmgard Pöppel und der Paderborner Ratsfrau Sabine Kramm.

Die erfolgreiche Umsetzung gelang in Kooperation mit dem  Spar- und Bauverein Paderborn als großen Player im Wohnungsbau. Das Wohnhaus mit 17 Wohnungen ist der dritte Bauabschnitt im Pontanus Carré. Der vierte ist für 2016/2017 geplant. Im ersten Bauabschnitt leben Menschen mit und ohne Behinderung, die Wohngruppen werden von Bethel.regional betreut. Im zweiten Bauabschnitt befindet sich im Erdgeschoss eine Seniorenwohngemeinschaft mit 8 Apartments, die rund um die Uhr vom ambulanten Caritas Pflegedienst betreut werden.

Bethel und Caritas sind die kompetenten Partner,  um eine Unterstützungsstruktur im Quartier zu gewährleisten, die es ermöglicht auch mit Pflegebedarf im gewohnten Umfeld zu bleiben. Das gilt gerade auch für Menschen mit Behinderungen. Kreis und Stadt Paderborn haben den Mehrwert dieses Modells erkannt und bringen sich ebenfalls unterstützend ein. Der Verein „Gezeiten – Miteinander leben im Pontanus Carré e.V.“ ist ein herausragendes Beispiel und macht Mut für Nachahmer. Die Mitglieder zeigen, wie es gelingt, Anonymität und Vereinsamung im Alter zuvor zu kommen. Sie finanzieren auch einen Gemeinschaftsraum und laden unkompliziert zu gemeinsamen Aktivitäten ein.

Die Grünen sehen es als eine wichtige Aufgabe an, im Alter oder bei Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und dafür Sorge zu tragen, dass gesundheitliche und pflegerische Versorgung sowie die Assistenz im Wohnquartier zur Verfügung stehen. Das Pontanus Carré zeigt, dass alle Generationen von sozialer Infrastruktur sowie der barrierefreien Gestaltung des Umfeldes profitieren.

Mittlerweile ist der Verein mit Hannelore Erkan eine gefragte Gesprächspartnerin. Das lässt darauf hoffen, dass das Miteinander leben im Quartier nicht auf das Pontanus-Carré beschränkt bleibt. Die Idee eignet sich nicht nur für alle Paderborner Stadtteile, sondern sollte auch darüber hinaus Schule machen.

 

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