Grün debattiert: Postfaktischer Populismus – Was tun?

Der letzte Dienstag versetzte uns einen Schock und einen Tiefschlag, wie das aktuelle Titelblatt der Zeit zeigt. Nach einer Wahlkampagne, die ein bislang nicht gekanntes Maß an Rassismus, Sexismus und Unwahrheiten hervorbrachte, brachte Donald Trump die Mehrheit des Wahlkollegiums auf seine Seite. Ein Mann, der keine Werte kennt außer seinem Ego.  Aber politischen Erfolg kann man ihn nicht absprechen – seit Dienstag.

Die Vereinigten Staaten zeigten sich gespalten und die Lager stehen ziemlich unversöhnlich gegeneinander. Nun gut, könnten wir sagen, was interessieren die innenpolitischen Verwerfung jenseits des großen Teiches.

Das „Alte Europa“ traf der Wahlausgang überraschend und zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Kette könnte lauten: Brexit, Trump, Hofer, Le Pen … Bei den Präsidentenwahlen liegen Populisten vor Demokraten. Der Nationalismus  grassiert.

Bei der NRW-Wahlen, der Vorwahl zum Bundestag, sind wir mit dem rechtspopulistischen Alternativangebot zur weltoffenen und freiheitlichen Demokratie konfrontiert. „Lügenpresse“, „Harmoniesoße des (Alt)Parteienkartells“ … Ihr kennt die Schlagworte.

Was bedeutet das für unser Agieren als grüne Partei? Auf der BDK blitzte die Strategiedebatte immer wieder auf. Wen erreichen wir mit den grünen Botschaften? Vertreten wir selbstbewusst – oder doch selbstgewiss – die Errungenschaften unserer liberalen Gesellschaft?  Wir sind im postfaktischen Zeitalter gestrandet, wo viele Menschen am liebsten ihr eigenes Weltbild bestätigen lassen.  Und wir Grünen?

Debattieren wir darüber!

Zeit:  Donnerstag, 17. November, 19 Uhr,

Ort:  Grünes Büro

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