OWL wird “Das neue Urbanland” – Sigrid Beer freut sich über den Zuschlag zur Regionale

Im globalen Dorf sind Städtekonkurrenzen wie Paderborn und Bielefeld oder Köln und Düsseldorf Schnee von gestern. Regionen bilden im zusammenwachsenden Europa die wirtschaftlichen und kulturellen Kraftzentren. In NRW gilt die Regionale als das zentrale Instrument für die Strukturpolitik. „Ich freue mich, dass nun feststeht: Die Region OWL wird schon im Jahr 2022 die Regionale durchführen“, kommentiert die parlamentarische Geschäftsführerin der grünen Landtagsfraktion Sigrid Beer. „Damit erfährt die Region eine hohe Impulswirkung mit Förderungen in dreistelliger Millionenhöhe. Der von der Jury jetzt schon als hoch bewertete Vernetzungsgrad und das Maß der Kooperation können durch eine REGIONALE weiter intensiviert werden und neue Innovationsimpulse in die Region bringen. Das wird uns weiter nach vorne bringen.“

Schon Mitte März hatte die Region OWL einen Zuschlag erhalten für eine Regionale mit dem Arbeitstitel „Das neue Urbanland“, die unter der Federführung des MBWSV durchgeführt wird. Dabei ist zentrales Thema der Region OWL die Entwicklung der polyzentrischen Stadtlandschaft mit ihren komplexen Verflechtungen zwischen Zentren, Umland und Peripherien. Der demografische Wandel sowie die in großem Umfang frei werdenden Konversionsflächen spielen dabei eine wichtige Rolle und stellen die Teilräume vor gänzlich unterschiedliche Herausforderungen, die die Region bewältigen muss. Besonderes Merkmal ist, dass die Region über stabile Kooperationsstrukturen verfügt zwischen allen relevanten regionalen Akteuren, die sich zu einem „regionalen Pakt“ zusammengeschlossen haben, um gemeinsam an der Entwicklung der Region zu arbeiten.

Die Leitthemen – der neue Mittelstand, die neue Mobilität, die neuen Kommunen ohne Grenzen, das neue Stadt Land Quartier – werden in OWL mit unterschiedlicher Intensität bearbeitet und konnten insgesamt überzeugen. Bereits vorhandene Transformationsprozesse sollen im Rahmen einer REGIONALE strukturiert fortgeführt werden. Die guten Ansätze in OWL können nach Ansicht der Jury für die Entwicklung neuer Stadt-Land-Beziehungen auch als Modell für andere Regionen in Nordrhein-Westfalen empfohlen werden. Eine hohe Übertragbarkeit der positiven Lösungsansätze ist angestrebt.

 

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