Solidarität zeigen! Die Menschen in Afghanistan leben nicht sicher – GroKo muss Abschiebungen stoppen

Zum verheerenden Anschlag in Kabul und zur Sicherheitslage in Afghanistan erklärt die Bielefelder Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Britta Haßelmann:  “Der grausame Anschlag auf einen belebten Platz in Kabul trifft viele Menschen und ihre Familien. Es wurde gezielt die Bevölkerung angegriffen. Viele Frauen und Kinder sind unter den Opfern. Meine Gedanken sind bei ihnen.

Es ist klar: Afghanistan ist nicht sicher. Selbst in der Hauptstadt Kabul nicht. Die Bundesregierung darf davor nicht weiter die Augen verschließen. Die Sicherheitslage in Afghanistan muss komplett neu bewertet werden. Auf weitere Sammelabschiebungen in das Land muss verzichtet werden. Alles andere ist unverantwortlich. Wir fordern die Bundesregierung und Koalition am Donnerstag im Bundestag auf, endlich Verantwortung zu zeigen und die Sicherheitslageeinschätzung zu ändern und keine Abschiebungen mehr nach Afghanistan zuzulassen.”

Auch die Paderborner Grünen beschäftigt die fragile Lage in Afghanistan schon länger. “Heute zeigt sich erneut, dass Kabul einer der gefährlichsten Plätze der Welt ist. Dieser Terroranschlag ist verabscheuungswürdig. Die Verwerfungen in der afghanistanischen Gesellschaft reichen viel tiefer. Umso notwendiger ist es, hierzulande Verständnis für die höchst komplexe Situation zu schaffen”, erklärt die Kreisvorsitzende Norika Creuzmann. Sie organisiert mit afghanischen und deutschen Frauen eine dreiteilige Reihe über Lebensrealitäten und Frauenrechte, die ausgerechnet heute im Café Röhren beginnt. “Trotzdem und gerade deshalb”, betonen die grünen Frauen.

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