Pazifismus oder Militärintervention? – Grüner Salon und pax christi debattieren am 2. Juli über Menschenrechte

Wieviel militärische Interventionsbereitschaft verkraften Menschenrechte? Welche Grenzlinien ziehen ethisch oder religiös begründete Pazifisten? Egal, ob man nach Syrien, Libyen und Afghanistan blickt: in allen Fällen werden Militäreinsätze glaubwürdig humanitär begründet und aus Menschenrechtsgründen gefordert. Die militärische Realität verschlimmert bisweilen humanitäre Katastrophen, verletzt wiederrum Menschenrechte. Ein Dilemma.

Auf Einladung des Grünen Salons und des pax-christi-Diözesanverbandes Paderborn debattieren Winfried Nachtwei und Ulrich Wohland. Der frühere verteidigungspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Nachtwei ist im Vorstand Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen und setzt sich im Beirat „Zivile Krisenprävention“ für „Schutzverantwortung“ ein. Der Freiburger Friedensaktivist Ulrich Wohland gründete die “Werkstatt für gewaltfreie Aktion” organisiert Kampagnen für die Kultur von Gewaltfreiheit. Moderiert wird die Debatte von Werner Graf und Manfred Jäger.

Die Diskussion beginnt um 11:30 Uhr im KIM Forum an der Detmolder Str. 21. Alle Interessierte sind herzlich willkommen. Der Grüne Salon Paderborn ist ein zweistündiges Debattenforum der Heinrich Böll Stiftung NRW.

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