Klimaabend des Grünen Salons im Vorfeld der Weltklimakonferenz

Das Hardrock-Café auf den Fidschi-Inseln (hier bei vermeintlich schönstem Wetter) reicht als Tagungszentrum für die UN-Klimakonferenz keinesfalls aus. Deshalb haben der Gastgeber, eben die Republik Fidschi, die UN-Stadt Bonn als Handlungsort ausgesucht. Vom 6. bis 17. November findet dort die 23. Weltklimakonferenz, die COP 23, statt. Delegierte aus 197 Nationen werden unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi über die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens verhandeln. 

Wie wackelig die 2 Grad Lösung ist, hatten wir letzten Herbst mit dem früheren Staatsekretär für Umwelt und Reaktorsicherheit Michael Müller debattiert. Auf der Zweiten Klimakonferenz im Haxterpark hatte der Klimaforscher Reinhard Loske die Warnung noch eindringlich verstärkt.

„Der Mensch ist bei der ökologischen Selbstzerstörung, aber er kann es noch ändern.“  Dem Nobelpreisträger Paul Crutzen können wir beipflichten. Aber es benötigt, gerade

In jetzigen Zeiten, wo in Weißen Häusern (um nur die prominenteste Location zu nennen) bezweifelt wird, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird, benötigt es politischen Druck am Verhandlungstisch und auf der Straße sowie eine intensive inhaltliche Aufklärungsarbeit. Der Grüne Salon Paderborn der HBS NRW lädt deshalb für den Donnerstag, 2. November, 19:30 zu einem Gesprächsabend ein:

  • Einordnung der Klimakonferenz COP23 in Bonn und die Herausforderungen für die deutsche Politik.
  • ‚Don’t nuke the climate‘ – Hintergründe zur Renaissance der Atomkraft im Klimawandel
  • Infos zur Demo „Klima schützen – Kohle stoppen“ (Sa 04.11.17 12:00 Bonn Münsterplatz)
  • Wie geht es weiter in Paderborn?

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