Sigrid Beer: Die Bahnunterführung am Rosentor darf nicht zum „BER“- Paderborn werden.

Sigrid Beer will das Vertrösten auf unabsehbare Zeit bei der Bahnunterführung am Rosentor genauso wenig hinnehmen wie die grüne Stadtratsfraktion in Paderborn, die auch be-harrlich am Thema arbeitet. Deshalb hat die grüne Landtagsabgeordnete eine Anfrage in der Bahnsprechstunde im Landtag gestellt.

In der schriftlichen Antwort führt die Deutsche Bahn AG zur Anfrage von Sigrid Beer aus: „Ein Vorziehen der Planungen für eine Unterquerung der Bahnstrecke ist grundsätzlich möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die noch offenen Punkte – z. B. die Einbindung in das bzw. die Finanzierung der Maßnahme durch das integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) – durch die Stadt Paderborn geklärt werden.“

Dazu Sigrid Beer:„ Die Antwort der Bahn macht deutlich, welche Aufgaben ohne Verzögerung zu bearbeiten sind, damit die Realisierung der Unterquerung am Rosentor nicht zum Ewigkeitsprojekt á la Flughafen BER wird. Es darf der Bahn kein Vorwand geliefert werden, der Planungen noch weiter verzögern könnte.

Wenn die Bahn in ihrem Schreiben bestätigt, dass sie der Auflassung des Bahnübergangs „Rosentor“ grundsätzlich positiv gegenübersteht, dann müssen jetzt alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, die umfänglichen Planungen auf den Weg zu bringen und zu beschleunigen. Wer sich damit abfindet erst in die Vorhabenplanung ab 2023 zu kommen, riskiert, dann in der Prioritätenliste immer wieder nach hinten geschoben zu werden. Die Planungen müssen so schnell wie möglich konkret begonnen werden. Und erst dann entscheidet sich, ob nicht vielleicht doch noch früher etwas gelingen kann!

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