Bessere Umleitungen für Radverkehr und Fußgänger bei Paderborner Baustellen

In einem Antrag an den Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt fordert die grüne Ratsfraktion, dass das Paderborner Baustellenmanagement in Zukunft die Bedürfnisse von Radfahrern und Fußgängern deutlich stärker berücksichtigt. Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung haben sich die Grünen zunächst selbst ein Bild gemacht und aktuelle Baustellen in der Paderborner Innenstadt besichtigt.

„An der Baustelle Maspernplatz wechseln nicht nur häufig die Umleitungen, sondern die Wege sind auch ständig mit Baumaterial verstellt“, erläutert Stefan Schwan. Gleiches gelte für die Umgestaltung am Inselspitzenweg / Haxthausenhof, wo die Umleitungen zudem sehr undurchsichtig und schlecht beschildert seien. 

„In Paderborn sind das Baustellenmanagement und die Baustellenkommunikation in den vergangenen Jahren zwar deutlich verbessert worden“, resümiert Schwan. „Doch noch immer wird der Fuß- und Radverkehr bei der Baustellenplanung sehr stiefmütterlich behandelt oder offensichtlich sogar ganz vergessen.“ Häufig würden Wegabschnitte ganz einfach gesperrt und wenn es denn ausgeschilderte Umleitungen gebe, müssten Fußgänger und Radfahrer oft große Umwegen in Kauf nehmen. „Wir möchten, dass auch für Radfahrer und Fußgänger günstige, sichere Ausweichrouten gesucht und diese dann auch sorgfältig kommuniziert werden.“, so Schwan.

Deshalb haben die Grünen beantragt, die Kommunikation für den Rad- und Fußverkehr beim Baustellenmanagement zu intensivieren sowie die Ausschilderungen von Radfahr-Umleitungen deutlich zu verbessern. Daher soll bei allen Baustellen, bei denen Radverkehr betroffen ist, der Radverkehrsbeauftragte der Stadt einbezogen werden.

Das Foto zeigt (v.r.) Claus-Jürgen Wagner, Klaus Schröder, Michael Schneider, Petra Tebbe, Florian Rittmeier, Stefan Schwan, Sabine Kramm, Susanne Schüssler Birgitta Schröder und Johannes Menze

 

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