Schranke unten am Rosentor – Grüne wollen Planungen für den Bahnübergang beschleunigen

Nachdem bekannt geworden ist, dass die Bahn ihren Güterverkehr auf der Strecke Hamm-Paderborn-Altenbeken-Kassel deutlich ausbauen will, fragt die grüne Ratsfraktion, inwieweit diese Pläne sich auf die Situation am Rosentor auswirken. „Die Zugfrequenz ist dort ja jetzt schon sehr hoch und gerade bei Güterzügen sind die Schließzeiten am Bahnübergang immer besonders lang“, erklärt Stefan Schwan, der die Grünen im Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt vertritt.

„Mehr Zugverkehr heißt nicht nur, dass die Schranke öfter und länger zu ist“, betont er, „das kann auch dazu führen, dass von den Luftlöchern, an denen die Schranke offen ist, einige ganz wegfallen.“ Deshalb wollen die Grünen wissen, wie sich die neuen Pläne am Bahnübergang Rosentor auf die Anzahl der Züge und die konkreten Schließzeiten auswirken werden.

Bereits jetzt ist nach Auffassung der Grünen einmal mehr klar, dass es an der Zeit ist, am Rosentor endlich zu handeln. „Paderborn muss am Ball bleiben, sonst bekommt die Bahn den Eindruck, das Projekt habe hier keine Priorität.“, betont Fraktionssprecher Klaus Schröder. „Gerade weil die Planungs- und Vorlaufzeiten so lang sind, ist es wichtig, parat zu stehen, wenn sich andere Projekte verzögern oder auf Eis gelegt werden.“ Leider habe man den Eindruck, die Verwaltung versuche, das Problem mit Abwarten zu lösen. „Aber gerade die neuen Pläne der Bahn zeigen, dass man die Hände nicht in den Schoß legen darf.“

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