Mehr Sicherheit, weniger Lärm – Lippspringer Grüne verwirklichen 30-Zone vor Altersheim und Kindergarten

Mehr Verkehrssicherheit für die Bürger: Auf der Josefstraße wird endlich der lang gehegte Wunsch der Grünen nach einer 30-Zone verwirklicht. Schon bald müssen im Bereich des Altenwohn- und Pflegeheim St.-Josef die Autofahrer den Fuß vom Gas nehmen. Bereits im Mai des vergangenen Jahres beantragten die Grünen diesen Schritt. Mehrheitlich hatte der Rat dann im Juli 2017 zugestimmt, die zuständige Straßenverkehrsbehörde um eine entsprechende Genehmigung zu ersuchen. Denn nur der Kreis kann an dieser Stelle wegen des Seniorenzentrums eine solche 30-Zone genehmigen.

„Genau vor dem Pflegeheim wird die Josefsstraße schmal und unübersichtlich, darum müssen wir Bewohner und Besucher besonders schützen“, so Fraktionssprecherin Gerda Werth. Kürzere Anhaltewege und eine Halbierung des Verkehrslärms hat sie dabei im Sinn. Mit ihrem Antrag folgten die Grünen einem Vorschlag des Seniorenberats, der hier regelmäßig gefährliche Situationen beobachtet hatte.

Besonders freuen sich die Grünen Bad Lippspringe darüber, dass diese Zonen nicht mehr nur bei Unfallhäufungen eingerichtet werden können, sondern laut einer Verordnung des Bundesverkehrsministeriums auch in sensiblen Bereichen mit besonders schützenswerten Verkehrsteilnehmern.

Wenig Verständnis haben die Grünen indes für die lange Zeit, die das Straßenverkehrsamt während des Genehmigungsverfahrens ungenutzt verstrichen ließ. „Wir haben eine Fürsorgepflicht insbesondere gegenüber den Schwächsten im Straßenverkehr“, erklärt Fraktionsmitglied Norika Creuzmann. Sie hatte den Antrag um eine weitere Tempo 30-Zone im Bereich der Kita an der Detmolder Straße im zuständigen Ausschuss erweitert, die nun in einem Zuge mit umgesetzt wird.

Kathrin Kastner, Michael Bürger, Norika Creuzmann, Gerda Werth, Alexander Fehmer (v.l) freuen sich über mehr Verkehrssicherheit für die älteren Mitbewohner.

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