Grüne wollen Sozialberatungs-Zuschüsse an Kostensteigerung anpassen

Trotz deutlich gestiegener Personalkosten im sozialen Bereich sind die städtischen Zuschüsse für die Sozialberatung durch freie Träger in Paderborn seit 15 Jahren gleich geblieben. Im Zuge der aktuellen Haushaltberatungen fordert die grüne Ratsfraktion deshalb eine angemessene Erhöhung um 20 Prozent. „Die von uns geforderten, dringend notwendigen Erhöhungen kosten die Stadtkasse dabei jährlich nicht mehr als 6.000 Euro“, erläutert die grüne Ratsfrau Sabine Kramm.

 „Der aktuelle Kinder- und Jugendbericht der Stadt Paderborn belegt, dass in den letzten Jahren immer mehr Haushalte auf das sogenannte „Hartz IV“ angewiesen sind oder sich in sogenannten prekären Situationen befinden“, erklärt Kramm. „Genau für diese Zielgruppe ist die Unterstützung durch die niedrigschwelligen Beratungsangebote der freien Träger unverzichtbar.“ Diese Sozialberatungen seien durch die gestiegenen Kosten derzeit meist unterfinanziert. „Damit diese wichtige Aufgabe mit ausreichend Personal weiterhin gut erfüllt werden kann, ist eine Anpassung der Zuschüsse dringend erforderlich“, betont Kramm. Schließlich gehöre die Sozialberatung zum Selbstverständnis der freien Wohlfahrtspflege.

Verwandte Artikel