Wasserspender sollen an zwei Schulen sprudeln – Grüne schlagen Pilotprojekt vor

Die Grüne Ratsfraktion hat beantragt, zwei Paderborner Schulen im Rahmen eines Pilotprojekts mit leitungsgebundenen Wasserspendern auszustatten. Unter anderem sei dabei die Möglichkeit zur prüfen, das Trinkwasser mit Kohlensäure aufzuwerten, um die Akzeptanz zu erhöhen. „Wasserspender unterstützen das regelmäßige und ausreichende Trinken von Wasser – allein schon deshalb, weil die Geräte auf den Gängen die Schüler daran erinnern“, erklärt die grüne Ratsfrau Susanne Schüssler. Besonders wichtig sei das bei längeren Hitzeperioden, wie zum Beispiel in diesem Sommer. „Studien belegen, dass ausreichendes Trinken die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördert und, dass Kinder seltener übergewichtig werden, wenn sie über einen Wasserspender Zugang zu frischem Wasser haben.“ Außerdem müssten keine Getränke mehr mit in die Schule genommen werden, so dass sich das Gewicht der oft viel zu schweren Schultaschen reduziere. 

Einen weiteren wichtigen Vorteil sehen die Grünen außerdem in der Vermeidung von Plastikmüll, denn die Flaschen werden nur einmal angeschafft und von den Schülern selbst immer wieder befüllt. „Vergleichbare Projekte, zum Beispiel in Osnabrück hatten bereits Erfolg“, ergänzt Fraktionssprecherin Petra Tebbe. Dort sei der der Konsum an zuckerhaltigen Getränken zurückgegangen, weil die Kinder das frische Wasser aus dem Wasserspender bevorzugen. „Es hat sich gezeigt, dass die Schüler an richtiges Trinken, gesunde Ernährung und ein umweltschonendes Konsumverhalten herangeführt werden.“

 

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