Kurt Blaschke: Nationalpark bietet eine Chance für die Region

Die Meldung, dass die schwarz-gelbe Landesregierung einen Nationalpark Senne aus dem Landesentwicklungsplan streichen will, kann man nur mit Kopfschütteln quittieren. Jüngst hat sich bei einer repräsentativen Umfrage eine satte Mehrheit für diesen Nationalpark ausgesprochen. Zeitgleich haben sich die Briten für einen Verbleib mit einem Häuflein Militär entschieden.

Warum stellen sich die Christdemokraten und die Freidemokraten – ähnlich wie schon bei ihren Pirouetten beim Atomausstieg – so vehement gegen eine Mehrheitsmeinung? Entweder spekulieren CDU und FDP auf die Vermarktung und Verbauung dieses noch immer fast unberührten Refugiums nach dem endgültigen Abzug der Briten, oder sie spielen Kindergarten, indem sie ihren politischen Kontrahenten die Förmchen nicht gönnen. Das erinnert mich heftig an das Gebaren von US-Präsident Donald Trump!

Wer sich ernsthaft mit dem Thema befasst und sich vor Ort in einigen der bestehenden 14 deutschen Nationalparks ideologiefrei informiert, wird diese Chance für unsere Region nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Unsere Nachkommen werden es uns danken!

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