Geförderte Wohnungen – Ratsfraktion fragt nach Aktivitäten der städtischen Wohnungsgesellschaft

Weil erschwinglicher Wohnraum auch in Paderborn immer knapper wird, soll die Ende 2018 gegründete städtische Wohnungsgesellschaft Paderborn (WGP) das Angebot an geförderten Wohnungen verbessern. Jetzt erkundigt sich die Ratsfraktion Bündnis90/Die Grünen per Anfrage im Haupt- und Finanzausschuss nach den bisherigen und geplanten Aktivitäten der WGP.

Die WGP konzentriert sich zunächst auf das Gelände der ehemaligen Alanbrooke-Kaserne und hat hier von der Bundes-Immobilien-Agentur (BIMA) verbilligte Baufelder für insgesamt 240 geförderte Wohnungen erworben. Damit hat sich die WGP verpflichtet, diese Wohnungen nach dem Kauf innerhalb von fünf Jahren bezugsfertig herzustellen. „Wir sehen bisher wenig Aktivität“, zeigt sich Fraktionssprecherin Petra Tebbe besorgt. „Dabei müsste dieses Projekt doch zügig angegangen werden.“

Die grüne Ratsfraktion will nun wissen, welche Maßnahmen seit dem Erwerb der Baufelder erfolgt seien und wie der Zeitplan für den Bau der Wohnungen aussehe. „Interessant wäre es auch zu erfahren, ob und welche Förderprogramme hier in Anspruch genommen werden, wie das private Investoren bereits tun.“

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