Grüne Ratsfraktion begrüßt städtische Initative zur CO2-Reduktion – Einrichtung eines Klimafonds

Die Grünen begrüßen die Ankündigung, die das Gebäudemanagement [GMP] im Rahmen der Beantwortung einer grünen Anfrage zu den energetischen Standards im Neubau in der letzten Sitzung des Betriebsausschusses machte.

Der städtische Energiemanager Tobias Zenke führte aus, dass das GMP zum nächsten Haushalt einen Klimafonds einrichten wolle, mit dem das GMP seine energetischen Standards im Neubau und bei Sanierungen zukünftig weiter verbessern wolle. Damit soll zukünftig explizit die Reduktion des CO2-Ausstoßes über die Lebensdauer der Gebäude in den Blick genommen werden.

Das Umdenken der Verwaltung in diesem Punkt kommt für die Grünen überraschend. „In der Vergangenheit hatte das Thema CO2-Reduktion bei der Stadt keine herausgehobene Bedeutung, was man dem wenig ambitionierten städtische Klimaschutzkonzept auch ansieht.“, erklärt der grüne Ratsherr Florian Rittmeier. „Anscheinend hat das nicht ‚Locker lassen‘ und die breite gesellschaftliche Diskussion, die sich unter anderem durch die regelmäßigen Fridays-for-Future-Demonstrationen verdeutliche, zumindest beim GMP zu einem Umdenken geführt“.

Aus Sicht der Grünen muss ein solcher Klimaschutzfonds aber mit ausreichend Mitteln ausgestattet sein. „Ein Cent pro verbrauchter Kilowattstunde aus fossilen Energieträgern wäre ein guter Startpunkt“, so Fraktionssprecher  Klaus Schröder. Damit würde man dem Kompensationsgedanken, wie es ihn bei Ökogas-Tarifen gibt, folgen.

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