Grüne machen mehr Tempo beim Bau von Spielplätzen im wachsenden Paderborn

Weil Paderborn mit Spielplätzen bisher noch deutlich unterversorgt ist, hat die grüne Ratsfraktion im Jugendhilfeausschuss beantragt, dass ab 2020 jährlich drei neue Spielplätze neu gebaut werden. Bezirke mit besonders schlechter Versorgung sollen dabei grundsätzlich vorrangig berücksichtigt werden. „In fast der Hälfte aller Paderborner Sozialräume ist der festgelegte Bedarf an Spielflächen zu weniger als 70 Prozent gedeckt“, erklärt die grüne Ratsfrau Sabine Kramm. „In zweien davon leben besonders viele Kinder aus Bedarfsgemeinschaften, die in der Regel keinen eigenen Garten zum Spielen haben.“

Angesichts des starken Wachstums der Stadt und der zahlreichen Neubaugebiete müsse der Spielplatzbau unbedingt schneller vorangehen. „Bisher sieht die Planung in Paderborn jährlich nur einen neuen Spielplatz vor“, rechnet Kramm vor. „In dem Tempo vergehen fast 50 Jahre, bevor der Bedarf gedeckt ist. Das können wir so nicht akzeptieren.“

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