Grüne: Verständigung auf 1,5 Gradziel entscheidend für Klimapolitik des Kreises Paderborn

Gibt es auf den letzten Metern vor der Kreistagssitzung am 16. September doch noch einen gemeinsamen Klimaschutzantrag der Kreistagsfraktionen? Die grüne Kreistagsfraktion hatte öffentlich kritisiert, dass die CDU-Mehrheitsfraktion die interfraktionellen Gespräche beendet und einen eigenen Klimaschutzantrag angekündigt hat. Daraufhin haben dann auch die Grünen einen eigenen Antrag formuliert.

Jetzt die Wende: Die CDU hat den anderen Kreistagsfraktionen angeboten, doch noch einen gemeinsamen Antrag zu versuchen. Kerstin Haarmann. Vorsitzende der Grünen-Kreistagsfraktion, begrüßt den Sinneswandel der CDU und hat das Angebot gern angenommen.  

Haarmann erklärt, dass die Grünen bereit sind, der CDU entgegen zu kommen und beispielsweise auf die Feststellung eines „Klimanotstands“ zu verzichten. Der Begriff scheint für die CDU ein Reizwort zu sein, hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen erkannt.

Unverzichtbar ist dagegen für die Grünen ein klares Bekenntnis des Paderborner Kreistags zum 1,5 Grad-Ziel, das im Pariser Klimaschutzabkommen formuliert ist. Wer dieses Ziel nicht anerkennt, meint es mit dem Klimaschutz nicht ernst, so die Grünen.

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