Grüne für vertiefte Zusammenarbeit zwischen Stadt und  Kulturschaffenden 

Im Rahmen der Coronazeit sind in Paderborn neue künstlerische Formate entstanden wie zum Beispiel die digitale Plattform „late night utopia“, wo sich unterschiedliche Mitglieder der Stadtgesellschaft zu verschiedensten Themen Gedanken über „ihr“ Paderborn der Zukunft gemacht haben. Das verantwortliche Moderatorenteam Max Rohland und Tatjana Polozcek hatte Anfang August  zu einem Treffen in die Szenekneipe Sputnik eingeladen. 

Im Gespräch zwischen dem Grünen Bürgermeisterkandidaten Klaus Schröder, dem Kulturausschussmitglied Sabine Kramm und unterschiedliche Kulturschaffenden wurde deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen Politik, Künstlerinnen und Künstlern und Stadtverwaltung ist, vor allem wenn es um Räume und Möglichkeiten für freie Kultur geht. 

Erste Schritte in Richtung Zusammenarbeit sind bereits getan: Während der Corona-Einschränkungen hatte es eine von zahlreichen Kulturschaffenden breit getragene Paderborner Kulturresolution gegeben. „Durch kurzfristig vom Rat zur Verfügung gestellte Gelder und die effektive Zusammenarbeit von Mitgliedern der Verwaltung mit unterschiedlichen Kulturschaffenden ist der Paderborner Kultursommer auf die Beine gestellt worden,“ freut sich Ratsfrau Sabine Kramm. „Die in dieser Phase entstandenen Kontakte und Strukturen können einen wertvollen Beitrag zur zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kulturszene leisten.“ 

Seit Beginn des Jahres existiert in Paderborn die „Kuppel“, ein Dachverband für Kulturschaffende, der mit den Kreativen, der Verwaltung und mit der Politik kooperieren möchte. Dadurch soll die heimische Szene sichtbarer werden. 

„Das große Potenzial an kreativer Zusammenarbeit in Paderborn sollte unbedingt weiter genutzt werden um Paderborn zu einer vielseitigen Kulturstadt weiter zu entwickeln,“ fordert Bürgermeisterkandidat Klaus Schröder. „Dieses Thema steht für uns Grüne ganz oben auf der Tagesordnung.“

Verwandte Artikel