Grüne auf Lieth und Kaukenberg: „Es geht um das Miteinander“ – Mit Klaus Schröder morgen auf dem Liethmarkt

Alle guten Dinge sind drei. Nachdem die Grünen bereits mit zwei Wahlkampfständen vor Ort waren, sind sie mit den Wahlbezirkskandidaten Ulrich Möhl und Güven Erkurt sowie dem Bürgermeisterkandidaten Klaus Schröder am Donnerstag, den 10. September zwischen 14 und 17 Uhr erneut am Einkaufszentrum auf der Lieth. Die drei Grünen freuen sich auf viele gute Gespräche und Anregungen für die kommende Ratsarbeit.

Formal gehören Lieth und Kaukenberg zur Kernstadt Paderborn. Die beiden grünen Driektkandidaten betonen, dass die Stadtteile durch die Bevölkerungsstruktur und die Lage am Rande der Stadt ein  besonderes Augenmerk verdient haben. „Aus unseren Gesprächen wissen wir, dass sich Anwohner abgehängt und wenig ernstgenommen fühlen.“, Deshalb setzt Ulrich Möhl auf intensiveren Austausch. „Die Stadtteile sind besser als ihr Ruf“, so Möhl. 

Die bunte Mischung aus Religionen und Ethnien mache die Wohngebiete besonders lebhaft und auch lebenswert. Die Grünen wollen die Quartiersarbeit in der Süd-Ost-Stadt forcieren. Im Lieth Forum und der Kaukenberggemeinschaft, dem LWL-Teilhabezentrum oder bei den Kirchengemeinden zeige sich beispielsweise, was gute Nachbarschaft bewirke.  Aufgabe der Politik müsse es sein, diesen Initiativen zuzuhören und Anregungen aufzugreifen. „Vom Engagement im Quartier kann eine Stadt wie Paderborn nur profiteren.“ erklärt Klaus Schröder, Bürgermeisterkandidat der Grünen.

In den Gesprächen wird regelmäßig die Anbindung an das neue Wohngebiet Springbachhöfe, sowie die Schaffung attraktiver Treffpunkte für Jugendliche angesprochen. Aus dem Kinder- und Jugendbericht müssen, so die Grünen, konkrete Handlungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.

Die Sorge vieler Anwohner*innen über den vergleichsweise hohen Zuspruch für die AfD teilen die Grünen. Alle demokratischen Parteien und Anwohner seien gefragt, dem geschlossen entgegen zu treten. „Die kreativen Proteste von vielen Menschen gegen die sogenannte Abschlusskundgebung der AfD zeigen den demokratischen Gemeinsinn auf Lieth und Kaukenberg“, so Möhl und Erkurt.

Ulrich Möhl wohnt schon seit über 20 Jahren auf der Lieth und hat zuvor den Kaukenberg sein Zuhause genannt. Er engagiert sich in der katholischen Kirchengemeinde St. Hedwig und in der Quartiersarbeit.  Seine ganze Familie wohnt gerne in diesem bunten und lebhaften Wohngebiet. Güven Erkurt ist mit der Lebenssituation auf dem Kaukenberg vertraut und unterhält gute Kontakte in diesen Stadtteil. Sein eigener Migrationshintergrund lässt ihn hier besonders einfühlsam zuhören und öffnet ihm viele Türen. Das Foto (Uli Möhl) zeigt eine Impression vom Leben auf dem Liethmarkt.

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