Koalition bringt Kreativquartier Alanbrooke auf den Weg

Langsam nimmt das Alanbrookequartier Gestalt an. Diese Woche wird eine weitere wichtige Weichenstellung erfolgen: In den nächsten Tagen wird im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Konversion und im Kulturausschuss die Ansiedlung eines Kreativquartiers in den denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen Alanbrookekaserne auf den Weg gebracht.

„Wir freuen uns sehr, dass innerhalb des neuen Stadtquartiers Alanbrooke ein Kreativquartier entsteht, in dem kreativwirtschaftlich gearbeitet wird“, äußert sich die grüne Ratsfrau Catharina Scherhans begeistert. „Das Kreativquartier ist offen zum Stadtviertel, dort soll ein reger Austausch zwischen Kreativen und Bewohnern stattfinden.“

Der Bauausschussvorsitzende Dieter Honervogt (CDU) und der kulturpolitische Sprecher der Christdemokraten Karsten Grabenstroer fügen hinzu, dass die Stadt dort einen attraktiven Arbeits- und Begegnungsraum schaffe: „Es besteht ein großer Bedarf an Büro- und Atelierflächen, auf denen sich innovative Unternehmen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft ansiedeln können. Neben Büroflächen werden unter anderem Co-Working-Flächen, Schneideräume, Aufführungsorte, Ausstellungs- und Lagerflächen benötigt, die sich Unternehmen in einem Kreativquartier teilen können.“

„Zentral im Quartier soll attraktive Gastronomie angesiedelt werden, die geöffnet zum Stadtviertel einen Austausch von kreativwirtschaftlich Tätigen, Interessierten und Anwohnern ermöglicht. Sei es bei einem Kaffee oder auch bei kulturellen Veranstaltungen oder Ausstellungen“, ergänzt die grüne Kulturausschussvorsitzende Sabine Kramm.

Hier bietet sich die Chance, wirtschaftliche Potenziale Paderborns zu fördern und gleichzeitig einen Ort der kulturellen Bereicherung zu schaffen.

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