Viele Aktenmappen in einem Archiv.

Grüne fragen nach Stand der Digitalisierung innerhalb der Stadtverwaltung

Mit einer umfassenden Anfrage will die grüne Ratsfraktion erfahren, wo die Stadtverwaltung auf ihrem Weg zum papierlosen Büro inzwischen steht. Als Modellregion ist die Stadt Paderborn bei der Digitalisierung schon seit mehreren Jahren engagiert und digitalisiert unter anderem Akten und Vorgänge. „Welche Prozesse sind bereits digitalisiert, welche sind in der Umsetzung oder geplant und wo ist ein Umstieg auf papierlose Vorgänge gar nicht möglich“, fasst der sachkundige Bürger Björn Engel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zusammen. Dabei gehe es auch darum, mit welchen Kennzahlen die Verwaltung den Digitalisierungsfortschritt beurteilt.

„Neben der Möglichkeit, Vorgänge parallel zu bearbeiten, Zeit zu sparen und Prozesse zu vereinfachen, schont eine konsequente Digitalisierung natürlich auch Ressourcen, weil Wege, Lagerplatz und Papier reduziert werden können“, betont Engel. In diesem Zusammenhang wollen die Grünen wissen, welche Mengen an Papier und wieviele Botenfahrten bei der Stadtverwaltung durch die Digitalisierung konkret eingespart werden. „Außerdem interessiert uns, wie der Digitalisierungsprozess eigentlich bei den Mitarbeitern ankommt, wie sie motiviert werden und ob ihr Arbeitsaufwand reduziert wird.“

Besonders wichtig ist den Grünen außerdem die Reaktion der Bürger auf veränderte digitalisierte Verwaltungsvorgänge. „Wir möchten wissen, inwieweit die digitalen Angebote bei den Paderbornern ankommen und welche intensiv genutzt werden“, erklärt die grüne Ratsfrau Birgit Hüppmeier. Zudem sei zu klären, ob und wie die Akzeptanz bei den Paderbornern evaluiert werde. „Uns geht es bei dieser Anfrage darum, detailliert festzustellen, was in Sachen Digitalisierung bereits erreicht wurde und an welchen Stellen wir diesen Prozess noch beschleunigen oder verbessern können.“

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