Besucher sitzen in einem Museum auf einer Bank und betrachten Tierfotos.

Koalition setzt auf Umweltpädagogik im Naturkundemuseum

In den nächsten Jahren wird das Naturkundemuseum in Schloß Neuhaus neu konzipiert und umgebaut. Um diesen Prozess von Anfang an zu begleiten, beantragen CDU und Grüne das museums­pädagogische Personal um eine Stelle aufzustocken.

„Im Rahmen der Neukonzeption des Naturkundemuseums gilt es, nicht nur räumliche Voraussetzungen für ein zukunftsweisendes Museum zu schaffen, sondern auch das Vermittlungskonzept bereits von Anfang an mit zu entwickeln. Dafür ist qualifiziertes Personal unerlässlich“, erläutert die grüne Ratsfrau Catharina Scherhans und ergänzt: „Jedes Museum benötigt ein umfangreiches Vermittlungskonzept. Schon bei der Art wie man Exponate präsentiert sollten die Bedürfnisse und Interessen aller Besucher in den Blick genommen werden. Wie man das Museum nach außen öffnen kann und so für Regionales sensibilisiert, muss sorgfältig geplant werden. Vermittlung findet eben nicht nur über Führungen statt.

Auch Karsten Grabenstroer (CDU) ist sich sicher: „In Ausstellungen geht es konzeptuell neben den wissenschaftlichen Inhalten auch um deren didaktische, interaktive und multimediale Vermittlung, vor allem wenn man Familien, Kindertagesstätten und Schulen ansprechen und neue Zielgruppen erreichen möchte.“ „Ein Naturkundemuseum sollte ein Ort der Begegnung sein, Veranstaltungen und Projekte initiieren und aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen spiegeln“, meint CDU-Ratsherr Matthi­as Dülme, „Dabei muss im Sinne des Bildungsauftrags eines Museums die Teilhabe unterschiedlicher Zielgruppen möglichst niederschwellig ermöglicht werden. Um das zu erreichen, muss eine museumspädagogische Fachkraft von Anfang an in die Neukonzeption des Museums einge­bunden werden.“

Über den Antrag wird in der nächsten Kulturausschusssitzung am 1. Dezember um 17 Uhr im historischen Rathaus beraten.

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