Eine blau eingefärbter Radweg mit einem Fahrradpiktogramm.

Grüne fordern Fahrradpiktogramme in Schloß Neuhaus

Bündnis 90/Die Grünen möchten, dass auch auf der Residenzstraße und der Bielefelder Straße mit Fahrradpiktogrammen verdeutlicht wird, wo Radfahrende fahren dürfen. Dazu beantragt die Fraktion in der nächsten Sitzung des Bezirksausschusses Schloß Neuhaus am 3. Mai überall dort Fahrradpiktogramme aufzubringen, wo neben der Fahrbahn ein nicht benutzungspflichtiger Radweg verläuft. Solche Piktogramme sind an anderen derartigen Stellen in der Stadt bereits seit längerem im Einsatz, z. B. auf der Benhauser Straße, der Riemekestraße und der Sennelagerstraße in Sande.

„Im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern in Schloß Neuhaus stellte sich heraus, dass es vielfach eine große Unsicherheit gibt, ob das Fahren auf der Straße erlaubt ist, wenn es einen Radweg gibt bzw. wann dieser benutzungspflichtig ist“, erklärt der Grüne Ratsherr Ulli Möhl. Ein Großteil des Radfahrenden nutze deshalb nicht die Fahrbahn, obwohl sie dürften und es auch gern tun würden, da sie dort zügiger, bequemer und sicherer vorankämen.

„Das Linksabbiegen in die Schlossstraße vom Radweg aus ist im fließenden Verkehr über zwei Spuren kaum sicher zu schaffen“, nennt Matthias Hunstig, Sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss, ein Beispiel. Auch vielen Autofahrenden sei nicht bewusst, dass Radfahrende quer durch Schloß Neuhaus auf der Fahrbahn fahren dürfen. Eine klare Kennzeichnung, dass Radverkehr auf der Straße zulässig ist, trage somit dazu bei, Konfliktsituationen nicht nur zwischen Auto- und Radverkehr, sondern auch zwischen Rad- und Fußverkehr zu entschärfen, wie es sie z. B. vor der Außengastronomie an der Bielefelder Straße und am Hatzfelder Platz regelmäßig gibt.

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