Eine Ampel zeigt Rot für den KFZ-Verkehr und Grün für Fußgänger und Radfahrer.

Grüne fragen nach Ergebnissen des Pilotprojekts Schlosskreuzung

Mit einer flexiblen, bedarfsgerechten und intelligenten Steuerung könnten Verkehrsströme in Zukunft effektiv gesteuert und vorhandene Ressourcen besser genutzt werden. Deshalb wurden im Rahmen des Pilotprojektes Schlosskreuzung in Schloß Neuhaus ab Anfang 2019 mit moderner Messtechnik die Daten zum Auto-, Fahrrad und Personenverkehr erfasst.

Seit März ist das Projekt nun abgeschlossen und die grüne Ratsfraktion hat die Ergebnisse im Ausschuss für Digitalisierung und E-Government auf die Tagesordnung gesetzt. „Mit Hilfe der erhobenen Daten sollen Ampeln zukünftig intelligent gesteuert und der Verkehr dadurch flüssiger werden“, erklärt die grüne Ratsfrau Birgit Hüppmeier. Dadurch würden unter anderem auch die Emissionen verringert. „Deshalb möchten wir wissen, ob die Ampelsteuerung an der Schlosskreuzung aufgrund der Ergebnisse bereits geändert oder angepasst wurde.“ Außerdem sei für die Grünen interessant, wie sich die Corona-Pandemie auf das Projekt ausgewirkt habe, ob die angestrebten Projektziele erreicht wurden und wo die Projekt-Ergebnisse abgerufen werden können.

„Für uns ist es zusätzlich wichtig zu erfahren, ob sich die Methoden und Ergebnisse aus diesem Projekt auch auf andere Kreuzungen in Paderborn übertragen lassen“, ergänzt Ratsherr Gerrit Pape. „Wir halten es für sinnvoll, die Ergebnisse dieses aufwändigen und vielbeachteten Projekts nun für ganz Paderborn so intensiv wie möglich zu nutzen.“

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