Eine öffentliche Ladesäule, an der ein E-Auto Strom tankt.

Ratsfraktion fragt: Wie geht der Ausbau der Ladeinfrastruktur voran?

Mit Blick auf den Ausbau der Elektro-Mobilität hat die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Betriebsausschuss und Ausschuss für Märkte und Feuerwehr einen „Sachstandsbericht zum Ausbau der Ladeinfrastruktur auf städtischen Parkflächen“ auf die Tagesordnung gesetzt. „Im April 2019 wurde hier ein erstes Konzept zur Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektro-Mobilität in Paderborn vorgestellt. Ein Jahr später gab es ein Update für 2020“, berichtet Björn Engel, sachkundiger Bürger der grünen Ratsfraktion. Noch einmal zwei Jahre weiter stelle sich nun die Frage, wie der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Paderborn bis jetzt tatsächlich vorangekommen ist und welche Schritte zukünftig geplant sind. „Uns scheint es damit recht langsam voranzugehen“, stellt Engel fest. Schließlich zeigten Umfragen, dass Unsicherheit wegen der verfügbaren Ladeinfrastruktur zu den am häufigsten genannten Argumenten gegen einen Umstieg auf Elektro-Fahrzeuge gehört. „Studien bestätigen einen positiven Zusammenhang zwischen der Versorgung mit öffentlichen Ladesäulen und der Verbreitung von Elektro-Autos“, weiß Engel. Für eine aktuelle Einschätzung sei es wichtig festzustellen, wie viele Elektro-Fahrzeuge derzeit in Paderborn angemeldet sind und ob sich die Anzahl seit 2019 im erwarteten Ausmaß gesteigert hat.

„Nach wie vor ist ein weiterer Wandel in Richtung E-Mobilität zu erwarten und im Hinblick auf den Klimaschutz natürlich auch gewünscht“, ergänzt Engel. „Auch die Stadt Paderborn sollte einen angemessenen Anteil am steigenden Ladesäulenbedarf übernehmen.“ Deshalb wollen die Grünen erfahren, unter welchen Bedingungen sich die Errichtung von öffentlichen Ladesäulen beschleunigen lässt und auf welchen städtischen Parkflächen außerdem die Errichtung von speziellen Schnellladesäulen sinnvoll ist.

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