Durch einen umgestürzten Baum hoch gedrückte Gehwegplatten mit Häusern im Hintergrund.

Grüne machen Schäden an städtischen Gebäuden zum Thema

Der Tornado hat in Paderborn eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. „Viele Menschen wurden verletzt, ihnen gilt unser erster Gedanke“, so die grüne Fraktionssprecherin Petra Tebbe. Daneben gab es massive Schäden auch an städtischen Gebäuden. Die Betroffenen und die Stadt stehen vor immensen Herausforderungen. Neben der Schadensbegrenzung steht die Stadt vor der Frage, wie mit den Gebäuden weiter verfahren werden soll. Die Grünen fragen unter anderem, ob eine Sanierung des Technischen Rathauses an der Pontanusstraße wirtschaftlich sinnvoll ist. „Wir wollen wissen, welche Schäden eingetreten sind und ob eine Schadensregulierung durch die Versicherer zu erwarten ist. Zudem fragen wir nach ersten Plänen für die Instandsetzung.“

„Beim Technischen Rathaus fragen wir uns, ob eine Sanierung der massiven Sturmschäden wirklich sinnvoll ist. Der Anblick des aufgerissenen Treppenhauses macht das sehr deutlich.“ Das Gebäude sei eigentlich zum Abriss vorgesehen und werde derzeit nur als Zwischennutzung bis zur Fertigstellung der neuen Stadtverwaltung belegt. „Wir möchten wissen, ob auch Alternativen zur Instandsetzung geprüft werden“, so Tebbe weiter. Es sei fraglich, ob die Kostenvorteile einer Zwischennutzung mit den Aufwänden für die Sanierung immer noch stichhaltig seien – oder ob nicht die Anmietung anderer Räume die bessere Lösung wäre.

Darüber hinaus fragen die Grünen, ob es sich bei beschädigten Gebäuden nicht grundsätzlich anbieten würde, im Zuge der anstehenden Reparaturen die energetischen Sanierungen vorzuziehen. „Wenn das wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoll ist, haben wir zugleich auch einen weiteren Schritt auf dem Weg zu CO2-neutralen städtischen Betrieben gemacht“, kommentiert Tebbe.

Die Anfrage haben die Grünen für die kommende Sitzung des Betriebsausschusses Gebäudemanagement am 9. Juni gestellt.

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