Ein dicker Ast, der von einer orangefarbenen Kettensäge zerschnitten wird.

Grüne wollen beschädigte Bäume möglichst erhalten

Der Tornado am 20. Mai hat nicht nur zahlreiche Bäume komplett entwurzelt, sondern auch viele Bäume unterschiedlich stark beschädigt. Ein großer Teil davon wurde aus Gründen der Verkehrssicherheit kurzfristig gefällt. In diesem Zusammenhang haben wiederholt Bürger bei den Grünen nachgefragt, ob nicht ein Teil der Bäume hätte gerettet werden können. Deshalb hat die grüne Ratsfraktion dieses Thema nun im Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität auf die Tagesordnung gesetzt.

„Wir sind sicher, dass es durchweg keine Alternative zur Fällung gab“, betont der grüne Ratsherr Florian Rittmeier. Bürger hätten jedoch berichtet, dass beispielsweise am Spielplatz Pontanusstraße und an der Westernmauer Bäume gefällt worden seien, die dem Augenschein nach nur sehr geringe Schäden aufwiesen. „Außerdem wurde uns berichtet, dass unter anderem an der Fürstenberg-Realschule einige zunächst zur Fällung vorgesehene Bäume nach Diskussionen mit den Anwohnern dann doch stehen blieben.“

Die Grünen möchten deshalb der Verwaltung die Gelegenheit geben, darzustellen nach welchen Kriterien über die Fällung der beschädigten Bäume entschieden wurde, in welchen Abläufen diese Entscheidungen getroffen wurden und wie dabei externe Partner eingebunden waren. Sie fragen auch, ob der Prozess nun vollständig abgeschlossen ist, oder ob es im Stadtgebiet noch weitere vom Tornado geschädigte Bäume gibt, die im Hinblick auf eine Fällung überprüft werden sollen. „Besonders jetzt, wo so große Teile des städtischen Grüns zerstört sind, sollten wir größere Bäume doch wenn eben möglich erhalten“, appelliert Rittmeier.

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