Ein Schild mit der Aufschrift „Klimaschutz jetzt“ mit demonstrierenden Menschen im Hintergrund.

Koalition will Anreiz für hohe Energie-Standards beim Hausbau

Hohe energetische Standards bei Neubauten können ganz erheblich zu den Klimaschutzzielen der Stadt Paderborn beitragen. Deshalb haben sich die Ratsfraktionen von Grünen und CDU vorgenommen, die Zahl der in Paderborn als Passivhaus oder KfW-Effizienzhaus 40+ errichteten Gebäude mindestens zu verdoppeln.

Als Sofortmaßnahme hat die Koalition dafür im Haupt- und Finanzausschuss die Festsetzung energetischer Mindeststandards bei städtischen Grundstücksverkäufen beantragt. „Heizung und Warmwasser-Bereitung sind in privaten Haushalt immer noch die größten Energieverbraucher“, betont der grüne Ratsherr Klaus Schröder. „Damit die Stadt Paderborn wie geplant bis 2040 CO2-neutral wird, brauchen wir unter anderem einen deutlich größeren Anteil an Häusern mit hohem Energiestandard und entsprechend geringem Energieverbrauch.“

Der Antrag sieht eine Preisstaffelung beim Verkauf von städtischen Grundstücken vor. Dabei sollen Käufer, die sich im Kaufvertrag zur Einhaltung der Energiestandards „KfW-Effizienzhaus 40+“ oder „Passivhaus“ verpflichten, einen entsprechenden Rabatt auf den Kaufpreis erhalten. „Durch die gestaffelte Rabattierung beim Verkauf städtischer Grundstücke schaffen wir einen Anreiz, beim Hausbau über den gesetzlichen Mindeststandard hinauszugehen“, erklärt der CDU-Ratsherr Markus Mertens.

Mit dem Antrag setzen CDU und Grüne ein weiteres Projekt aus ihrem Koalitionsvertrag um.


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