Holzlieferverträge des früheren CDU-Umweltministers gefährden heimische Sägewerke – nicht ein Nationalpark

baumsterben„Nun ist offenbar geworden, dass nicht der Nationalpark, sondern Holzlieferverträge, die der ehemalige Umweltminister Uhlenberg (CDU) abgeschlossen hat, die Existenz der heimischen Sägewerke ernsthaft bedroht. Aktuell sind über zweitausend Arbeitsplätze gefährdet“, kommentiert Sigrid Beer (MdL) die heutige Landtagsdebatte über das Zustandekommen der umstrittenen Klausner-Verträge der schwarz-gelben Landesregierung. Der österreichische Holzkonzern wirbt mit dem Claim „Stark in Schnittholz“ und der Qualität aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Der Vertrag fördert alles andere als diese.

„Nicht nachvollziehbar bleibt, warum Ex-Minister Uhlenberg gegen den Rat ranghoher Mitarbeiter diese Verträge geschlossen hat. Wir fordern den damaligen Minister, Herrn Uhlenberg auf, sich seiner Verantwortung zu stellen. Wir wollen wissen, wie die dubiosen Verträge zustande gekommen sind. Für OWL bleibt die Frage zu klären, ob die Nationalparkgegner aus den Reihen der CDU von den Knebelverträgen zu Lasten der heimischen Sägewerke wussten, als sie lautstark die angeblich durch den Nationalpark gefährdeten Arbeitsplätze anprangerten. Nicht der Nationalpark ist eine Gefährdung für Arbeitsplätze in OWL, sondern die CDU und FDP.“

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